Das weingut

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Ranuccio Neri

Ich wurde 1966 in Siena geboren, wo ich auch aufgewachsen bin und 1984 meinen Schulabschluss ablegte. In dieser Zeit war Campriano für mich einfach das Haus meiner Familie, ein prächtiges stattliches Gutshaus von besonderer Schönheit, und schon immer Ort der Familientreffen, der Geschichten und Beziehungen der Familie Neri.
Nach dem Besuch der Universität in der Stadt Piacenza und dem Staatsexamen in Agrarwissenschaften, mit einer Diplomarbeit über den Anbau der Rebsorte Sangiovese am Institut von Professor Fregoni, entschied ich mich dafür, mich vollständig der Sanierung des Familienbetriebs zu widmen.
Nachdem ich Berufserfahrungen in so bekannten Betrieben wie „Castello di Ama“ und „Nipozzano“ gesammelt hatte, begann ich 1993/94 in Campriano zu arbeiten, mit dem Ziel, die Weinanbauflächen zu erneuern, den Weinkeller zu modernisieren und Verkaufsstrategien für das abgefüllte Produkt zu planen.
Ich verbrachte ein Jahr in Kalifornien (1995/96), was für meine technische Ausbildung von besonderer Bedeutung war: ein Jahr Studium und Forschung an der Universität von Davis, und praktische Arbeit im größten Weinkeller der Welt, die „Gallo Winery“ in Modesto.
Die Kurse, die ich in den Jahren 1997 und 1998 an der Universität von Bordeaux über die Techniken der Fermentierung und Reifung besuchte, waren ebenfalls ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung meiner Kenntnisse in der Önologie. Von 1995 bis 2005 wurden fast alle Anbauflächen von Campriano mit wertvollen Klon- und Massal-Selektionen erneuert, und mit einer größeren Dichte angebaut, als in den sechziger und siebziger Jahren.
Der Leitgedanke bei der Erneuerung war die Bewahrung und gleichzeitige Bereicherung der traditionellen Sorten: neue Anbauanlagen mit den traditionellen toskanischen Weinreben; vor allem Sangiovese, aber auch Canaiolo Nero, Ciliegiolo, Malvasia del Chianti und Trebbiano Toscano. Dank der wertvollen Zusammenarbeit mit den französischen Anbaubetrieben von Pierre Marie Guillaume, wurden viele Tests durchgeführt, um eine moderne und multiklonale Weinanbaufläche zu schaffen. Der Weinkeller wurde nach und nach modernisiert und bietet eine verbesserte Fermentierungskapazität in wärmegeschützten Weintanks aus Inox-Stahl und eine hygienische Umgebung. Die bereits existierenden Fässer aus Glaszement wurden saniert. Seit 1997 werden für die Reifung in Holzfässern neue französische und slawonische Eichenfässer mit unterschiedlicher Größe von 5 bis 15 hl verwendet.
Das zweite Produkt, für das die Firma berühmt ist und dem sie große Sorgfalt widmet, ist das Olivenöl extravergine. Seit dem Eiswinter 1985, dem viele Bäume zum Opfer fielen, wurden bis heute ca. 2000 Olivenbäume toskanischer Sorten ,wie „Leccino“ und „Frantoio“, angebaut.
Von besonderer Bedeutung ist auch die Zusammenarbeit mit dem Techniker und Freund Nazzareno Tiberi von der Ölmühle Poggialto di Santa Rita in Cinigiano. Dank seiner modernen Ölmühle sind wir in der Lage, unsere Oliven unter besten Bedingungen zu pressen.
In diesen Jahren haben wir versucht, unsere Produkte sowohl in der näheren Umgebung zu vertreiben, über den Direktverkauf und an die Lokale in Siena und in der Provinz, als auch in einigen italienischen und ausländischen Städten, vor allem mit kleinen Importeuren und Vertriebsgesellschaften. Auf der den Kunden gewidmeten Seite finden Sie die aktuelle Liste der Adressen, die Weine und Produkte von Campriano verkaufen.
Willkommen in Campriano
Ranuccio Neri